Nach unserer kleinen Einführung in
die große Welt der ß-Phenylalkylamine steigen wir heute
mit einer wirklich potenten Verbindung dieser Gruppe ein, dem Methamphetamin.
Diese Verbindung kommt nicht natürlich vor, aber ist sehr stark mit einem
anderen Vertreter der ß-Phenylalkylamine verwand dem Ephedrin, welches neben
anderen in dem Meerträubelgewächs welches auch als Ephedrakraut bekannt ist
natürlich vorkommt. Erstmals wurde N-Methamphetamin in flüssiger Form 1893 von
einem japanischen Chemiker namens Nagayoshi Nagai durch die Reduktion von
Ephedrin synthetisiert. In kristalliner Reinform wurde es erstmals von dem
Japaner Akira Ogata hergestellt.
Allerdings gab es zu dieser Zeit noch keinerlei Verwendung für diese Droge,
doch 1934 wurde es bereits durch die Nazis in Deutschland hergestellt, es wurde
1938 von den Templer-Werken als Medikament mit dem Namen Pervitin in den Handel
gebracht. Und spätestens ab 1939 kam es mit Beginn des 2. Weltkrieges auf allen
Seiten zum Einsatz. Seit dem ist
Methamphetamin unter unzähligen Namen wie MA, Speed, Tina, Meth, Crank, Glass,
auf der ganzen Welt bekannt, in Fachkreisen wird es eher als 1-Phenyl-2-(methylamino)-propan oder Desoxyephedrin bezeichnet, in
Form von „Free Base“ also als freie Base ist es unter anderen bekannt als
Glass, Crystal, Super-Speed, oder als Shabu. Es gab wie erwähnt sogar seit den
40'er Jahren Medikamente die Methamphetamin enthalten, die z.B. unter den Namen
Pervitin, Desoxyn, Dexoval, Dexofed, Efroxyn, Madrin, Metamsutac, Methampex,
Methedrin, Neodrin, Obedrin-LA, Syndrox oder Tonedron vermarktet wurden. Die
Wirkung dieser synthetischen Psychostimulans ist ähnlich der von Kokain,
weshalb Meth auch gerne von Dealer als Streckmittel für dieses verwendet wird
da es mit Abstand eine der am billigsten herzustellenden Drogen ist. Mit Meth
gestrecktes Kokain lässt sich nasal konsumiert kaum von „reinen“ Kokain
unterscheiden, abgesehen von der 2-3 mal längeren Wirkdauer des
Methamphetamins. Aus diesem Grund kommt es schon einmal vor das Meth selbst als
wesentlich teureres Kokain verkauft wird, was einem erfahrenen User aber
bereits durch den Zungentest auffallen wird, jedoch haben beide Substanzen eine
stark stimulierende Wirkung verbunden mit einer 1-20 Minuten anhaltenden
Euphorie und einem eher als kalt empfundenen Rausch. Dauer und Intensität des
Rausches hängen stark von der Dosis und der Gewöhnung des Users ab, denn bei
regelmäßigen Konsum entwickelt sich ziemlich schnell eine Toleranz so das nach
relativ kurzer Zeit Dosen von äußerst starken 500mg keine Seltenheit mehr sind,
in diesen Fällen kann die Wirkung durch die langsame verstoffwechslung der
Droge auch 24h und länger anhalten. Im Gegensatz dazu reicht für einen
Erstkonsumenten eine Dosis von etwa 5mg für einen relativ starken Rausch der
ca. 4-8h dauern kann.
Um einen tieferen und
authentischeren Einblick in das Wirkverhalten der Droge zu bekommen, habe ich
hier einen Erfahrungsbericht eines Methamphetamin-Konsumenten aus den
Siebzigern eingefügt, es lohnt sich auch diesen ganz und im original [43] oder in meiner
Literaturquelle [0] nach zu gelesen.
"„Dieser
Bericht basiert auf den Erfahrungen einiger Jahre und bei dauerndem Gebrauch
dieser Droge. Die Dosierungen sind wegen der recht starken Gewöhnung sehr
unterschiedlich, und vor allem beim Einstieg genügen kleinste Mengen um bereits
einen gewissen Drive zu erzeugen. Später erhöhen sich die Dosen, und Mengen um
200mg sind durchaus ohne weiteres zu verkraften. Die Einnahmeform ist hier
durchwegs intravenös und die Dosierung anfangs ca. 50mg bis hin zu äußerst
starken 500mg und mehr. Dazu muss erwähnt werden, dass eine Obergrenze von der Wirkung her bald einmal erreicht wird und eine größere Menge nur noch
zeitliche Auswirkungen hat. Es ist auch möglich, im Kreis herum zu dosieren,
also durch erneute Einnahme die Wirkung der vorherigen Dosis aufzuheben oder zu
verflachen. Methamphetamin setzt hier einen großen Spielraum. Die ersten
Erfahrungen mit Pervitin (=Methamphetamin) machte ich während meiner
Jugendzeit in den 70er Jahren. Das zu dieser Zeit für wenig Geld leicht
erhältliche Sympathomimetikum war sehr populär und wurde erst ab1976 durch das
Betäubungsmittelgesetz als illegale Substanz aufgeführt. Der Einstieg beginnt
bei oben erwähnter Einnahmeform, mit der als Flash bezeichneten, orgasmisch
anmutenden und sehr angenehm warm empfundenen Verteilung der Substanz durch die
Blutbahn. Die ersten wohligen Wellen durchfluten den Körper bereits wenige
Sekunden nach dem Einspritzen in die Venen und können je nach Dosierung bis
mehrere Minuten intensiv und sehr stark anhaltend sein. Vor allem der Unterleib
und die Genitalien werden regelrecht einer unvergleichlich schönen Flut an
wohligen Gefühlen ausgesetzt. Spontane Ergüsse, oder ein Flattern der
Schließmuskeln sind keine Seltenheit, und manchmal scheint es, dass man die
Arschmuffe rasseln hören kann. Der aus den besagten 70er stammende Satz
"FIXEN IST WIXEN" trifft in seiner ganzen Aussagekraft am ehesten auf
diesen Rausch zu. Wenn das Flash dann langsam an Intensität verliert und
begleitet von einer leichten Benommenheit einem angenehmen Drive weicht, sind die
Sinne und Wahrnehmungen allesamt sehr stark verschärft und angenehm. Ein durch
und durch zufriedenes Gefühl übernimmt die Hauptrolle in diesem recht langen
Rausch. Ein Dauergebrauch kann bis zu Monaten und Jahren dauern, fängt aber
nach dem Begriff der Verfasser nach ca. einer Woche an. Vor allem am Anfang
werden Körperfunktionen, die durch das sympathische Nervensystem gesteuert
werden, sehr stark beeinflusst. So erhöht sich die Körpertemperatur deutlich,
und es wird als angenehm empfunden, sogar bei strengerer Kälte nicht zu
frieren. Das Atmen funktioniert auf leichte Art und mit großem Volumen.
Reaktionen erfolgen mit großer Geschwindigkeit. Die Körperkräfte sind äußerst
präsent und scheinen schier unerschöpflich zu sein. Diese Symptome verflachen
bei anhaltendem Gebrauch nach relativ kurzer Zeit, und nach zwei bis drei
schlaflosen Nächten und Tagen stellt sich ein Bedürfnis ein, zumindest für
kurze Zeit in einen recht tiefen, fast ohnmachtsartigen Schlaf zu fallen. Auch
eine anfängliche Appetitlosigkeit wechselt nach dieser Einstiegszeit in ein
minimales Bedürfnis, dem Körper die benötigte Nahrung zuzuführen. Vor allem
leichte Speisen und süße Getränke,
aber auch Kaffee, werden zu den Hauptnahrungsmitteln. Während auf der einen
Seite die Bedürfnisse des Körpers und des Geistes auf minimal gefahren sind,
ist die Flut an Eindrücken und Erlebnissen geradezu riesengroß, dies vor allem
wegen dem Entfallen fast sämtlicher Reizfilter und der langen Einwirkungsdauer
auf das Bewusstsein. Dies führt dann zwangsläufig zu Sinnestäuschungen, wie
Schattensehen oder dem Wahrnehmen von Stimmen. Dies in ein reales Bild
umzusetzen, um wenigstens einigermaßen unterscheiden zu können, was wirklich
ist und was nicht, ist aber durchaus möglich und gelingt meistens recht gut.
Eine Gleichgültigkeit ergreift von Anfang an das Denken, die Stellenwerte von
wichtigen Dingen werden verschoben und hängen von der Faszination ab, die diese
Ereignisse oder auch Gegenstände ausüben. Hemmungen fallen und der Konsument
wird zu Handlungen fähig, die nicht, oder nur in den Urtiefen der Phantasie
gewagt wurden. Sämtliche Gefühle von glücklich bis traurig sind durch die
Einwirkung des Methamphetamins verstärkt und sehr intensiv, dies kann sich zu
ernsthaften Schwierigkeiten, vor allem bei Stimmungswechseln, entwickeln. Wegen
dieser Enthemmung wurden Amphetamine früher sehr oft in Schwulenkreisen oder
von Prostituierten konsumiert. Veranlagungen zu Geisteskrankheiten und
seelischen Störungen werden von Amphetaminen stark gefördert und bereiten bei
betroffenen Konsumenten schwere Probleme. Allem voran die Paranoia, begünstigt
durch die schon erwähnten Sinnestäuschungen. Eine ganz neue Welt eröffnet sich
dem Konsumenten bei der Wahrnehmung der Gefühle. Sexualität wird in einer ganz
neuen Dimension empfunden und bei gegenseitiger Übereinstimmung mit dem Partner
zu einem unvergleichlich intensiven Erlebnis, mit tiefer Prägung. Dieser
sexuelle Höhenflug dauert mitunter recht lange, meistens wird eine Begrenzung
durch die zu lange und zu intensive Belastung der Genitalien nach Stunden
dauernder Geilheit wirksam. Für verliebte Leute ein wunderschönes, kaum zu überbietendes
Abenteuer. In einigen Fällen kann die Droge aber auch zu Impotenz
durch Desinteresse führen. Ein leichter Hang zum Infantilen kann gelegentlich
zur Bereicherung beitragen, sich aber auch als negativ erweisen. Dies wurde
einem Bekannten namens Viktor zum Verhängnis. 1976 wurde er in die
psychiatrische Klinik eingewiesen, weil er in den frühen Stunden des
anbrechenden Tages auf einem gefundenen Kinderdreirad johlend um das Haus fuhr.
Generell waren unter den Speedkonsumenten die illustresten Typen zu finden. Der
Hang zum Exzentrischen, entsprechend groß. Nächtelang wurde in der Gesellschaft
der Speed-Heads über alles mögliche geredet und in der dieser Szene eigenen
Logik wurden Probleme bis in ihre Atome zerlegt. Selten waren diese Leute
alleine, Treffen fanden meist in Privatwohnungen statt oder in zu dieser Zeit
recht verbreiteten Wohngemeinschaften, die vielfach in Abbruchobjekten
eingenistet waren. Eine zentrale Rolle spielte die Musik, die durchwegs einen,
der Szene eigenen Sound hatte. Das Repertoire war breitgefächert und von Rock-
bis hin zu filigran verschnörkelten Jazz-Rhythmen wurde alles gehört, was einen
gewissen Drive hatte. Das zur Abhängigkeit führende Methamphetamin kann ohne
körperliche Beschwerden abgesetzt werden. Der Entzug wird von einem unbändigen
Hunger begleitet; während dieser Zeit ist eine Gewichtszunahme, die mitunter zu
erheblichem Übergewicht führt, beinahe die Regel. Eine regelrechte
"Schlafkrankheit", die je nach dem über längere Zeit anhalten kann,
lässt den Aussteigenden den Entzug angenehmer empfinden. Einige der Konsumenten
haben während des Ausstiegs mit sehr starken Depressionen und Unwohlsein zu
kämpfen. Dies ist eine Frage der Einstellung und der Veranlagungen des
einzelnen Users."
Des weiteren schreibt er:
„Die Welt wandelt sich zu einem Universum, dessen Gesetze und Weisen uns so fremd vorkommen, wie einem Menschen, der zum ersten mal vor dem Anblick eines Wunders oder der Erkenntnis der unendlichen Schönheit der Natur in ungläubiges Erstaunen verfällt. Reizfilter, denen wir uns im Laufe der Zeit bemächtigt haben, entfallen und versagen, so dass eine ungeheuer intensive, schier erdrückende Flut von Reizungen und Wahrnehmungen auf uns eintreffen. Überwältigend in ihrer Wirkung, gibt man sich einem Energiestrom hin, dessen Stärke durchaus die Fähigkeit hat, multiple Orgasmen auszulösen. Die Welt besteht aus Schwingungen und Vibrationen, und diese werden mit Wonnen wahrgenommen. Dinge, so unwesentlich wir sie auch empfanden, bekommen eine ganz andere Bedeutung. Die Logik, die unser Tun so massgeblich beeinflusst, wird verzerrt und irrelevant. Gefühle werden in einer einen fast ohnmächtig machenden Art empfunden, so intensiv, dass beinahe der Atem stockt. Sämtliche Hemmungen scheinen zu fallen, und es treten heimliche Veranlagungen und Wünsche zu Tage, deren Erfüllung nun greifbar nahe liegt. Die Leidenschaft steigert sich ins Unendliche.""
Bevor wir uns einer Auswahl an beinahe
unzähligen unterschiedlichen Sythesen widmen möchte ich noch ganz kurz auf
Methamphetamin als freie Base also auf „FreeBase“ oder „Ice eingehen. Diese
Konsumform des Methamphetamin entstand höchst wahrscheinlich auf Hawaii und breitete sich über Kalifornien in die
ganze Welt aus. Mit Meth und Ice verhält es sich genau so wie mit Kokain zu
Crack. Durch einen relativ einfachen chemischen Prozess wird das wasserlösliche
Methamphetamin-HCL als freie Base also als wasserunlösliche Kristalle isoliert,
der unterschied ist das das Meth-HCL gut zur Injektion geeignet ist da es sich
bereits in kalten Wasser auflöst, jedoch kann es nicht geraucht werden da es
bereits verbrennt bevor es wirksam verdampft werden kann, hingegen kann Ice als
frei Base leicht geraucht werden und entfaltet durch die Aufnahme über die
Lunge fast die identische Wirkung wie eine Injektion wodurch bei den
Konsumenten der Eindruck entsteht das überhaupt keine harte Droge konsumiert
wird. Allerdings ist Ice nicht zur Injektion geeignet da es wie gesagt nicht
mehr in Wasser löslich ist, jedoch können beide Formen auch problemlos nasal
konsumiert werden.
Der Vollständigkeit halber muss noch erwähnt
sein das Methamphetamin nach neusten Studien unter Verdacht steht neurotoxisch
zu sein, es hat sich gezeigt das bei häufigen und hochdosierten Konsum
paranoide Psychosen und Aggressionen auftreten können, dies ist unter anderen
auf die Senkung des Dopamin- und Serotoninspiegels im Zentralnervensystem bei längerem Konsum zurückzuführen.
Meth-Synthese #1:
[0, 26]
Chemikalien
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Material:
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*** Eine etherische Hcl-Lösung wird in 2 Schritten hergestellt:
1) Herstellung
des HCl-Gases
In einem Zweihalskolben mit einem
angeschlossenen Gasauslass sowie einem Tropftrichter wird 1 Teil Salzsäure in 2
Teile leicht erwärmte Schwefelsäure unter ständigen Rühren zu getropft. Die
hohe Menge an Schwefelsäure sorgt für die nötige Entfeuchtung des Hcl-Gases. Es
sollte außerdem unbedingt eine Gaswaschflasche mit 96%iger Schwefelsäure angeschlossen werden, diese dient gleichzeitig als Blasenzähler zur
Kontrolle der Gasentwicklung.
2)Einleitung des Hcl-Gases
In einem Rundkolben sollte die benötigte
Menge Ether mit Hilfe eines Eisbades gekühlt werden bevor mit der Einleitung
des Gases begonnen wird. Ist der Ether gut gekühlt kann unter Beachtung des
evtl. entstehenden Unterdrucks das Hcl-Gas vorsichtig eingeleitet werden und man erhält
eine trockene, etherische Hcl-Lösung. Um evtl. Gefahren durch den entstehenden
Unterdruck zu umgehen sollte vor und nach der Gaswaschflasche noch je eine
leere Sicherheitswaschflasche angebracht werden um zu verhindern das Ether
zurück in die Säure oder Säure zum Ether gelangen kann. Dazu werden einfach 2 kleine Flaschen, oder Kolben verwendet die luftdicht mit der Apparatur
verbunden werden.
Herstellung:
Man löst zuerst 1.65g (10mmol) Ephedrin (als freie Base) in 30mL Dichlormethan und gibt dieser Lösung eine gleiche Menge einer etherische HCl-Lösung zu (so dass alles Ephedrin als Hydrochlorid-Salz vorliegt).
Danach wird das Lösungsmittel im Vakuum verdampft, woraus man das Ephedrin als HCl erhält. Dieses wird in 50mL Dioxan gelöst, auf 95°C erwärmt und mit 4.31g PBr5 versetzt. Nach 2h wird erneut eingeengt, den Rückstand kühlt man auf 0°C ab, löst ihn in 50mL absolut Ethanol
und schüttelt die Lösung während 6h bei 3bar H2 über 0.5g 10% Pd-C.
Im Anschluss wird das Lösungsmittel verdampft. Der Rückstand wird in 50mL Dichlormethan gelöst und 50mL 1M NaOH
zugegeben. Das Reaktionsgemisch muss für einige Minuten gut geschüttelt werden und sollte danach für 1 bis 2 Minuten ruhen damit sich die Schichten trennen können. Nachdem sich die Schichten getrennt haben wird die obere Phase abgesaugt und die wässrige Phase wird dreimal mit je 30mL Dichlormethan extrahiert.
Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4
getrocknet, mit etherischer HCl-Lösung versehen und das Lösungsmittel im Vakuum verdampft. Zurück bleiben 1.8 g (9.7mmol, 97%) Methamphetamin-Hydrochlorid (MA,). Es kann mit absolut Ethanol
umkristallisiert werden, woraus man weisse Kristalle mit einem mp von 174-175°C erhält. Wird enantiomerenreines Ephedrin eingesetzt, so erhält man enantiomerenreines Methamphetamin.
Meth-Synthese #2: [0, 44]
Chemikalien:
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Material:
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* Phenylaceton entspricht 1-Phenyl-2-propanon kurz P2P siehe Archiv
** Pyridin und Chrom(VI)-oxid
** Pyridin und Chrom(VI)-oxid
Herstellung:
13.42g (0,10mol) Phenylaceton, 12.12g (0,10mol)
N-Methylbenzylamin und 3g 10%iges Pd/C werden in 50mL absolut Ethanol
gelöst und bei
3.5bar (=50psi) H2 während 16h geschüttelt.
Danach wird das Gemisch mit konz. HCl
angesäuert und durch Celite / Kieselgur
filtriert. Das Filtrat wird eingeengt. Den Rückstand löst man in Wasser,
reinigt zweimal mit 100ml Ether, stellt mit 10M NaOH basisch und
extrahiert dreimal mit je 100mL Ether
Die kombinierten Extrakte werden über MgSO4
getrocknet und
eingeengt. Den öligen Rückstand löst man in 70mL Isopropylalkohol
, neutralisiert mit konz. HCl
. (
PH-Teststreifen
) und gibt 500mL trockenen
Ether zu. Die gebildeten
Kristalle werden abfiltriert, mit zusätzlichem
Ether gespült und schließlich getrocknet.
Zurück bleiben 17.4g (94mmol, 94%) Methamphetamin-Hydrochlorid (MA) als
weisse Kristalle mit einem mp von 174-175°C. Es kann mit Aceton umkristallisiert
werden.
Meth-Synthese #3
Chemikalien:
200 Tabletten mit 60mg Pseudoephedrin oder Ephedrin enthalten, z.B.
3 Litium Fotobatterie
1,5 Flaschenverschlusskappen (von z.B. der 2 Liter Flasche oder einer ähnlichen) Füllungen Ammoniumnitrat
1 Flasche wirklich starken Rohrreiniger
Eine Packung Jodsalz
Achtung! Diethylether ist sehr leicht entzündlich und ist schwerer als Luft, verwenden Sie niemals Diethylether in der nähe von Flammen oder laufenden Motoren, EXPLOSIONSGEFAHR!
Diethylether ist aber auch ein Betäubungsmittel und kann starke Atemwegserkrankungen hervorrufen ,es steht auch im Verdacht stark Krebserregend zu sein, atmen sie nicht zu viel davon ein , es kann zur vorübergehenden Bewusstlosigkeit führen und Zusammenbrüche verursachen.
- eine 2 Liter Flasche mit Schraubverschluss
- eine 1 Liter Flasche mit Schraubverschluss
- 20oz Flasche
bzw. eine ca. 600 ml Flasche
- Blechschere
- ca. 60 cm Aquariumschlauch
- eine Packung Filterpapier
- einen Dosenöffner
- einen Schraubendreher
- 2 Spitzzangen
- einen Mixer
oder Multihacker
o.ä.
- einen Trichter
- eine Rolle Panzertape
oder Isolierband
Reinige die Flaschen
gründlich und trockne sie gut ab, Du musst unbedingt darauf achten das die Flaschen vollkommen
trocken sind!
Jetzt mahle alle Tabletten mit dem Mixer
oder in eine Mühle zu feinen Puder. Mixe dann die 1,5 Falschenverschlusskappen Ammoniumnitrat darunter und fülle die Mischung mit dem Trichter in die 2 Liter Flasche.
Jetzt halte die 3 Flaschen „Startpilot“ nacheinander, kopfüber in die 2 Liter Flasche und sprühe so lange bis wirklich der ganze Druck draußen ist, dann mache mit einem Schraubendreher o.ä. ein Loch in den Flaschenboden der drei Startpilot Flaschen und gib den rechtlichen Ethylether in die 2 Liter Flasche mit der Pillenmischung..
Jetzt halte die 3 Flaschen „Startpilot“ nacheinander, kopfüber in die 2 Liter Flasche und sprühe so lange bis wirklich der ganze Druck draußen ist, dann mache mit einem Schraubendreher o.ä. ein Loch in den Flaschenboden der drei Startpilot Flaschen und gib den rechtlichen Ethylether in die 2 Liter Flasche mit der Pillenmischung..
Nun musst du die Lithium Streifen aus den Lithium Batterien
entnehmen. Also schneide mit dem Dosenöffner o.ä. rechts und links um die Batterieenden rundherum, aber sehr vorsichtig es soll nur der Metallmantel beschädigt werden, wenn Du in die Batterie schneidest kann sie wirklich heiß werden und sogar Feuer fangen. Nun nimmst Du Deine 2
Spitzzangen, mit einer hältst du die Batterie fest mit der anderen öffnest du das Gehäuse, nimm den Mantel ab, in der Batterie befinden sich 2 Metallstreifen Du musst gut aufpassen das Du nicht den falschen nimmst, denn wir brauchen den aus nicht glänzenden Metall. Du musst die geöffneten Lithium in einer Luftdichten Dose (z.B. Tuberdose
) aufbewahren bis du es brauchst. Aber nicht länger als 3 Stunden dann wird das Lithium unbrauchbar, da es mit der Luft und Luftfeuchtigkeit reagiert.
Schneide nun die Lithium Streifen in ganz kleine Stücke und gib
sie in die 2 Liter Flasche mit der Pillenmischung.
Nimm Dir nun die Flasche Natronlauge oder deine Packung Ätznatron und fülle eine Verschlusskappe damit, dann gib das Natron mit dem Trichter in die 2 Liter Flasche mit der Mischung.
Jetzt brauchst Du nur noch die 2 Becher Wasser in die 2 Liter Flasche mit der
Mischung gießen. Und schon kurze Zeit später solltest Du kleine
Blasen in der Flüssigkeit aufsteigen sehen, dann verschließt Du die Flasche und schwenkst sie ganz leicht herum das sich alles löst, !!!!!!Aber NICHT schütteln!!!!
Jetzt ist dein Dope am kochen oder man sagt auch roling dazu, alle 5
Minuten musst Du den Deckel der Flasche leicht öffnen um den Druck abzulassen, dann fängt das Dope etwas mehr an zu kochen, nach 10 Sekunden schließt Du
den Deckel wieder. !!! Und Achtung nicht zu tief
einatmen dabei entsteht Ammoniak Gas!!!
Du musst darauf achten, dass Du weiter Lauge zu gibst, sonst hört Dein Dope auf zu kochen. Also gibst du alle 20 Minuten eine Kappe Lauge zu,
(verwende die Kappe von der Lauge Flasche), nachdem Du die Lauge zugegeben hast
verschließe die Flasche wieder dicht
und schüttle sie ein wenig für ca. 8 Sekunden, dann löst du den
Verschluss der Flasche wieder ein wenig um den Druck entweichen zu lassen, verschließt sie nach ca. 10 Sekunden wieder und Dein Dope kocht weiter. Du
solltest ca. zweidrittel der Lauge Flasche (1l) verbrauchen, aber auch nicht
mehr! Also musst du darauf achten wie viel und wie oft du Lauge zu gibst, denn
es muss für 2 Stunden reichen.
(Also alle 20 Minuten, für 2 h
macht 6 Zugaben)
Nach 2 Stunden ist Dein Dope fertig „gekocht“, nun nimm Dir Deinen Trichter und platziere ihn in der 1 Liter Flasche ,lege 2 oder 3 Filterpapier
e in den Trichter, nun schüttest Du die Flüssigkeit aus der 2
Liter Flasche langsam durch die Filter in die 1 Liter Flasche und achte darauf, das nichts an den Filtern vorbei geht. Ist die Flasche voll, verschließe sie
und stell sie erst mal zur Seite. !!!Sei sicher das alles sauber ist, es würde Dein Dope ruinieren wenn Schmutz, oder Wasser o.ä. rein kommt.
Jetzt nimmst Du die zweite 1 Liter Flasche und die 20oz Flasche und schneidest (oder Bohrst) in jede ein Loch gerade groß genug für den Aquariumschlauch (es muss wirklich dicht
sein!!!) Dann bringst du den Schlauch LUFTDICHT mit Isolierband oder
Panzertape o.ä. an den Flaschen an (oben
natürlich! Nahe am Deckel.) Und sei Dir wirklich sicher das auch der Schlauch
sauber und trocken ist, sonst ist alles umsonst!
Jetzt nimmst Du den Deckel von der 20oz Flasche füllst sie mit Jodsalz bis sie ca. 1,5 – 2 cm vom Boden aus gefüllt ist, jetzt nimmst Du einen Deckel z.B. von der 2 Liter Flasche und füllst ihn mit dem Rohrreiniger
(der Rohreiniger muss Flüssig sein, also „Rohrgranate" oder eben min. 96% Schwefelsäure
) dann gibst du es zum Salz in die 20oz Flasche, dann verschließt du die Flasche wieder (!!!es ist wirklich sehr wichtig das die beiden Flaschen nun Luftdicht mit einander verbunden sind!!!). Nun schüttelst du die 20oz Flasche von rechts nach links für min. 4 Sekunden (Aber nur seitwärts schütteln, nicht auf und ab!) Jetzt musst Du nur noch mal die 20oz Flasche pumpen, also drücken und wieder los lassen,..., und die 1 Liter Flasche wird anfangen sich mit Rauch zu füllen und so wie der Rauch in die Flüssigkeit eintaucht, fällt Dein Dope zu Boden („Und es sieht aus als ob es schneit“). Jetzt musst Du darauf achten wenn sich kein Rauch mehr entwickelt machst Du den Schlauch von dieser 1 Liter Flasche ab und machst einen Knoten in den Schlauch (oder Du hast einen Sperrhahn aus dem Gartencenter eingebaut ;-) ), jetzt verbindest Du dieses Ende mit der anderen 1Liter Flasche (Knoten sollte natürlich wieder offen sein) jetzt schüttelst Du die 20oz Flasche noch einmal für ca. 30 Sekunden und das Dope fällt weiter.
*Hinweis: (Das entstehende HCL-Gas ist stark ätzend und gesundheitsschädlich)
*Hinweis: (Das entstehende HCL-Gas ist stark ätzend und gesundheitsschädlich)
Jetzt musst Du nur noch Deinen Trichter wieder mit 2 bis 3
Kaffeefiltern bestücken und z.B. in so
einen 5 Liter Trinkkanister o.ä. hängen und die Flüssigkeit filtern. Ein kleines bisschen Meth wird in den Filterpapier
e hängen bleiben, aber der größte Teil bleibt in der Flasche, also
schneidest Du sie einfach in der Mitte durch mit einem scharfen Messer o.ä., nimm Dir jetzt noch einen Föhn
(für die Haare) und trockne es behutsam.
Jetzt ist dein Dope fertig!
Meth-Synthese #4: RXN
Chemikalien:
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Material:
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*siehe unten "Ephedrin Extraktion"
**siehe unten "Gewinnung von roten Phosphor"
***siehe unten "Herstellung von Jodwasserstoffsäure"
****siehe unten "Herstellung von trockenen HCl-Gas"
Herstellung:
**siehe unten "Gewinnung von roten Phosphor"
***siehe unten "Herstellung von Jodwasserstoffsäure"
****siehe unten "Herstellung von trockenen HCl-Gas"
Herstellung:
Für
die Reaktion brauchst Du einen 1000ml Rundkolben oder einen vergleichbaren Topf mit Deckel
(aber lieber Kolben), diesen befüllst Du dann mit 150g Ephedrin, dazu gibst Du dann 40g roten Phosphor und 340ml (47%)Jodwasserstoffsäure (die
Jodwasserstoffsäure kann auch aus 150g Jodkristallen und 150g rotem Phosphor in
300ml Wasser hergestellt werden, so kannst Du leichter die gewünschte
Konzentration erreichen)
Der
Kolben mit der Mischung sollte nun mit einem Kondensator für 24 Stunden kochen, falls Du keinen hast kannst Du zur Not auch einem Kochtopf mit geschlossenen
Deckel nehmen, und ebenfalls für 24 Stunden köcheln lassen. Diese lange
Reaktionszeit ist wichtig um eine gute Ausbeute und eine hohe Oktanzahl zu
erreichen. Während die Mischung kocht wird sie eine ganz rote Farbe annehmen.
Nachdem
die Mischung einen Tag unter Rückfluss gekocht wurde und der Kolben abgekühlt
ist verdünnst Du die Mischung mit dem selben Volumen (das die Mixtur jetzt noch
hat) an
destilliertes Wasser.
Nun
wird der rote Phosphor raus gefiltert, dazu legst Du 2 oder 3 Filterpapier
e in
einen Trichter, diesem setzt Du in den Glaskrug
und filterst die Mischung. Nach
dem Filtern sollte die Flüssigkeit eine goldene Farbe haben, hat sie hingegen
noch eine leicht rötliche Farbe so ist das ein Zeichen, dass noch nicht der
ganze rote Phosphor raus gefiltert wurde und Du musst den Vorgang wiederholen.
(!Den raus gefilterten roten Phosphor kannst Du aufheben für das nächste mal, nur
trocknen dann kannst Du es wieder verwenden.!)
Geht
die rote Farbe trotz mehrmaliger Filtration nicht raus, kann es daran liegen
das es nicht lang genug gekocht hat und somit noch nicht das ganze Jod reagiert
hat, in diesem Fall kann das Problem durch die Zugabe von ein paar
Spatelspitzen Natriumbisulfat
oder Natrium thiosulfad behoben werden.
So der nächste Schritt ist jetzt die Säure zu neutralisieren, das geht am besten mit einer starken Lauge, in unserem Fall Natronlauge bzw. Ätznatron, dazu gibst Du nach und nach immer ein wenig mehr Ätznatron unter ständigen rühren zu, nun setzt sich das Methamphetamin als frei Base (als Flüssigkeit) auf der Oberfläche ab, eine stark basische Lauge stellt sicher das alles an Methamphetamin umgewandelt wurde, die frei Base als Flüssigkeit kann im nächsten Schritt zu kristallinen Meth Hydrochloridsalz umgewandelt werden.
Um nun die Kristalle zu erhalten, fügst Du der Methmixtur ein paar hundert Milliliter Toluol zu, und bringst das ganze zum kochen, bei dem Kochprozess achte darauf das die Farbe der Mixtur klar bis blassgelb wird, das zeigt das die Mixtur rein genug ist um schöne weiße Kristalle zu bilden, dann nimm sie von der Kochstelle und lass es abkühlen. Durch Einblasen von trockenen HCL-Gas durch die Mischung beginnt das Meth auszuflocken, dann brauchst Du die Kristalle nur noch auf der Heizung oder mit dem Fön trocknen.
Diese Methode ist um wirklich reines Free Base Methamphetamin herzustellen, die Ausbeute liegt zwischen 100g bis 110g Meth free base.
Underground-Grundstoff-Gewinnung
#1 Ephetrin Extraktion
Chemikalien:
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Material:
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Extraktion:
Nimm die ganzen 96 Tabletten (also nicht zerstoßen) und lege sie in das Küchensieb
dazu gibst Du etwas zerstoßenes Eis. Im Anschluss kannst du die Pillen-Eis-Mischung ein wenig hin und her schwenken, so wie das Eis schmilz wird sich der roter Überzug von den Tabletten lösen, man kann sie ein – zwei mal kurz abspülen.
Dann verschließe das Einweckglas mit der heißen Pillen-Mischung und schüttle sie bis alle Tabletten klein sind bzw. sich aufgelöst haben, dann lässt Du es sich für ein paar Minuten (1 bis 2) setzen.
Du solltest nun 450ml Wasser bzw. 450ml einer klaren Lösung in dem einen Glas haben und einen drüben Brei in dem anderen, verschließe nun das Glas mit dem Wasser und lege es in den Gefrierschrank
. Das andere Glas kannst Du abwaschen und zur Seite stellen. (das Glas mit dem Wasser enthält das Ephedrin)
Jetzt musst Du Deine Kaliumpermanganat-Lösung vorbeireiten, also messe 7,43g Kaliumpermanganat ab und gib es in das letzte, saubere Einweckglas, füge 100ml destilliertes Wasser hinzu, verschließe das Glas gut und schüttle es für ein paar Minuten kräftig durch.
Jetzt ist es an der Zeit für die eigentliche Reaktion. Du mischst einfach 265,5ml Kaliumpermanganat-Lösung (KMnO4) mit den 450ml der Ephedrin-Lösung aus dem Gefrierschrank, in einem Glaskrug o.ä. zusammen, setzt den Deckel auf und schüttelst kurz durch, danach stelle es mindestens für 8 Stunden (aber nicht länger als 12 Stunden) in den Kühlschrank.
Nach ca. 8 Stunden überprüfst du ob die Mischung noch eine violette Farbe hat, ist dies der Fall dann lass sie noch eine weitere Stunde im Kühlschrank. Aber sobald keine violette Färbung mehr erkennbar ist solltest Du die Mischung aus dem Kühlschrank nehmen. (es sollte süßlich, ein wenig wie Pistazieneis riechen)
Nun gibst Du 100ml Isopropylalkohol
zu, und lässt die Mischung für 2 bis 3 Stunden bei Raumtemperatur stehen. Danach ist es Zeit zum filtern, also wieder den Trichter mit 2 bis 3 Filterpapieren bestücken und in dem zuvor gereinigten und getrockneten 1 L Einweckglas platzieren. Jetzt kannst Du Deine Lösung langsam filtern, wahrscheinlich musst du 2 oder 3 mal filtern, denn die Flüssigkeit sollte so klar wie möglich sein.
Du musst jetzt noch den PH-Wert auf 5 bis 6,5 einstellen, das machst Du mit Salzsäure
, nur mit ein paar kleinen Tropfen, Du brauchst wirklich nur ganz wenig, sobald Du den richtigen PH-Wert erreicht hast rührst Du Deine Mischung noch einmal gut durch und lässt sie wieder eine Weile bei Raumtemperatur stehen (30 – 60 Min.)
Jetzt filterst Du durch ca. 5 Filterpapiere, dann sollte die Lösung fast klar sein, was Du jetzt hast ist Methcathinon, (man könnte sogar diese Lösung trinken für einen guten Trip, aber die meisten Menschen ziehen ein kristallines Pulver vor, siehe nächster Schritt)
Um ein kristallines Pulver zu erhalten gibst Du die Lösung in einen Pyrex Bräter, stelle den Bräter für ca. 3 Stunden in den Herd bei geringer Hitze, hierbei soll die meiste Feuchtigkeit verdampfen. Wenn die Substanz eine gummiartige Konsistenz annimmt solltest Du sie aus dem Herd holen, denn nun musst Du entweder mit dem Fön vorsichtig weiter trocknen oder du lässt es einfach auf der Heizung stehen.
Um diese gummiartige Masse aufzulösen fügst Du ein wenig Aceton zu, denn Methcathinon ist unlöslich in Aceton
, aber die gummiartige Substanzen lösen sich sehr gut in Aceton. Nach der Zugabe von Aceton wirst Du sehen wie sich die gummiartige Masse auflöst, schwenke es ein wenig herum, dann kannst Du sie vorsichtig abgießen. Du solltest inzwischen bräunliche bis weiße Kristalle bemerken, das ist das Methcathinon! Unter Umständen musst Du diese Reinigung einige Male wiederholen, dabei gibst Du einfach immer ein wenig mehr Aceton zu und lässt die Kristalle dann trocknen.
Nachdem die Kristalle trocken sind kratzt Du sie einfach aus der Schale in ein Aufbewahrungsgefäß. Du solltest jetzt ca. 3g Methcathinon HCl haben, in USA hat das schon einen Marktwert von 35$ - 70$.
#2 Herstellung von roten Phosphor
Material:
1. ein scharfes Messer
2. eine Menge Streichhölzer
Herstellung:
Die markierten Reibeflächen der meisten Streicholzschachteln
besteht zu ca. 50% aus rotem Phosphor, die typische Zusammensetzung der Reibeflächenbeschichtung besteht neben den 50% rotem Phosphor meist noch aus 30% Antimonsulfid, geringen Mengen Leim, Eisenoxid, MnO2 und Glaspulver. Ich denke man kann durch abschaben der Reibeflächen mit einem scharfen Messer
genügend roten Phosphor für eine der Herstellungsmethoden gewinnen und die Nebenbestandteile sollten keine Auswirkung auf die Synthese haben. Natürlich ist es eine ganz schöne Arbeit eine größere Menge roten Phosphor auf diese Weise zugewinnen, aber zur Not?
#3 Herstellung von reinen Rotem Phosphor
Chemikalien:- 5 Liter Aceton
- 1 Liter Schwefelsäure
- 1 Liter Salzsäure
- destilliertes Wasser
- Jod
Material:
- einen 10 Liter Eimer mit Deckel
- Einen Farbmischer
- Filterpapier
- Küchensieb
- einen 5 Liter Kochtopf mit Deckel
- Blechschere
- 200 Streichholzschachteln
Herstellung:
Schneide die Reibflächen von allen Streichholzschachteln
bohre ein Loch in den Deckel des 10 Liter Eimers um dort später den Farbmischer einsetzen zu können.
Nun lege das Küchensieb in den 5 Liter Kochtopf mit Deckel
und gieße den gesamten Inhalt durch das Sieb, dann spüle die im Sieb liegenden Streifen mit ein wenig Aceton ab (auch in den Topf), bis die Streifen sauber sind. Sind die Streifen sauber dann kannst Du den Inhalt des Siebes in den Müll leeren. (die Streifen lassen sich leichter spülen wenn man immer nur wenige mit einmal spült)
Die Mischung im Kochtopf sollte nun mindestens für 15 Minuten ruhen,damit sich der rote Phosphor setzen kann, danach kannst Du langsam das Aceton abgießen, aber nur solange das Aceton klar ist der Rest bleibt noch kurz im Topf.
Der letzte Rest Aceton sollte rot gefärbt sein, gieße diese Mischung durch einige
Filterpapiere, kratze dann den breiigen roten Phosphor wieder zurück in den Topf, die Kaffeefilter kannst Du trocknen, dann lässt sich der Phosphor leichter von den Filtern lösen,
Nun folgt die Reinigung des
roten Phosphors:
Jetzt fügst Du die gleiche Menge an kaltem destilliertes Wasser zu und filterst das Gemisch wieder durch einige Filterpapiere, die groben Klumpen des roten Phosphors kannst Du zurück in den Kochtopf geben.
Material:
- zerstoßenes Eis
- destilliertes Wasser
- 5 Liter Kochtopf mit Deckel
- Eisbad
- Jod
- roten Phosphor
Zu dem breiigen roten Phosphor im Kochtopf gibst Du zuerst so viel von einem
Schwefelsäure(96%)-Wasser-Gemisch im Verhältnis 1:1 zu bis der Boden bedeckt ist, dies sollte mindestens 5 bis 10 Minuten reagieren, man kann die Mischung auch erhitzen um die Reaktion zu beschleunigen, man muss aber nicht, wenn sollte man aber darauf achten nicht zu stark zu erhitzen, nur ein leichtes köcheln.
Nun gibst Du noch eine kleine Menge Salzsäure zu und rührst das ganze für mindestens 5 bis 10 Minuten kräftig durch. Wenn die Mischung erhitzt wurde dann solltest Du sie nach 5 Minuten von der Kochstelle nehmen und weitere 5 Minuten rühren.
Jetzt fügst Du die gleiche Menge an kaltem destilliertes Wasser zu und filterst das Gemisch wieder durch einige Filterpapiere, die groben Klumpen des roten Phosphors kannst Du zurück in den Kochtopf geben.
Es Folgt die Aceton-Wäsche, also gib zu dem roten Phosphor gerade so viel Aceton um alles zu bedecken, auch hier sollte man ein wenig Hitze zu führen um die Reaktion zu beschleunigen, ein einmaliges und kontrolliertes Aufkochen der Mischung sollte genügen. Das ganze sollte dabei mindestens für ca. 5 bis 15 Minuten gerührt werden. Nun kannst Du es einfach bei Raumtemperatur abkühlen lassen oder etwas kaltes destilliertes Wasser zugeben um Zeit zu sparen. Im Anschluss wird das Gemisch noch einmal wie zuvor gefiltert und wieder zurück in den Topf gegeben. (Die Wäsche dient dazu um letzte Reste von Leim oder anderen zu beseitigen) 

Jetzt fügst Du genügend destilliertes Wasser zu um den ganzen roten Phosphor im Topf zu bedecken. Das Phosphor-Wasser-Gemisch muss nun erneut für 5 bis 10 Minuten zum Kochen gebracht werden. Nach dem das Gemisch wieder auf Raumtemperatur abgekühlt ist, wird es ein letztes Mal wie zuvor gefiltert um es schließlich auf der Heizung oder bei geringer Hitze im Backofen zu trocknen. Das Filterpapier mit den Phosphor-Resten kannst Du einfach auf die selbe Weise trocknen, denn von den getrockneten Filtern lässt sich der rote Phosphor durch einfaches rollen der Filter lösen. Den gesammelten roten Phosphor solltest Du luftdicht aufbewahren da er hygroskopisch ist, also der Umgebungsluft stark die Feuchtigkeit entzieht.

Anstelle des Acetons könnte man den roten Phosphor auch mit einen der folgenden Lösungsmittel waschen um das selbe zu erreichen wie oben: Methanol
, Ethanol
, Brennspiritus
,
Isopropylalkohol
, Toluol, Xylol, usw.
Die Reihenfolge der Wäschen ist eigentlich unwichtig solange zum Schluss eine Acetonwäsche gefolgt von einer Wäsche mit destillierten Wasser durchgeführt wird.
#4 Herstellung von Jodwasserstoffsäure
Material:
- zerstoßenes Eis
- destilliertes Wasser
- 5 Liter Kochtopf mit Deckel
- Eisbad
- Jod
- roten Phosphor
Herstellung:
Die Säure sollte ca. 20 – 30 Minuten vor der Ephedrinzugabe hergestellt werden. Die Reaktion braucht ca. 20 Minuten um vollkommen abgeschlossen werden. Zu Beginn setzt Du in einem 5 Liter Kochtopf mit Deckel
destilliertes Wasser an und setzt dann den roten Phosphor zu. Diese Mischung sollte dabei für einige Minuten leicht erhitzt werden. Nach ca. 10 Minuten entfernst Du den Topf von der Kochstelle und lässt die Mischung abkühlen. Nach dem Abkühlen stellst Du den Topf mit der Phosphor-Wasser-Mischung auf ein Eisbad und fügst langsam das Jod zu, (Aber Achtung die Reaktion ist stark exotherm, d.h. Es entsteht eine große Hitze bei der Reaktion, deshalb das Eisbad)
Material:
-2 kleine 100ml Glasflaschen
ca. 100ml
-Startflüssigkeit, Startpilot
-eine Pipette
Achtung! Diethylether ist sehr leicht entzündlich und ist schwerer als Luft, verwenden Sie niemals Diethylether in der nähe von Flammen oder laufenden Motoren, EXPLOSIONSGEFAHR!
Diethylether ist aber auch ein Betäubungsmittel und kann starke Atemwegserkrankungen hervorrufen ,es steht auch im Verdacht stark Krebserregend zu sein, atmen sie nicht zu viel davon ein , es kann zur vorübergehenden Bewusstlosigkeit führen und Zusammenbrüche verursachen.
Herstellung:
Zuerst misst Du 50ml Wasser ab und gibst sie in eine der kleinen 100ml Glasflaschen
um dort mit einem Stück Klebeband
eine Markierung zu machen, damit Du nachher einfacher den Eher ab messen kannst. Das Wasser kannst Du dann wieder weg gießen.
Jetzt nimmst Du Dir eine der kleinen Glasflaschen ohne Markierung und eine Flasche Startpilot. Zuerst sollte ja mal klar sein das man sowas nur draußen, fern von allen Zündquellen oder unter einer Absaugvorrichtung durchführen sollte um die Gefahr für Leib und Leben auf ein Minimum zu reduzieren. Hat man einen guten Platz gefunden dann hält man die Flasche Startflüssigkeit kopfüber mit dem Sprühkopf in die kleine Glasflasche und sprüht immer wieder bis die Flasche ca. halb voll ist. Wichtig ist bei jeder Pause oder am Ende eines Sprüh-Vorgangs die Flasche so schnell wie möglich wieder zu verschließen damit nicht zuviel verloren geht, denn Ether verdampft sehr leicht.
Ist die Flasche halb voll, dann lass sie für einige Minuten verschlossen stehen damit sich der feine Sprühnebel setzen kann. Im Anschluss füllst Du die Flasche mit der Ether-Gemisch mit destillierten Wasser bis kurz unter den Flaschenrand auf und verschliesst die Flasche wieder. Dieses Ether-Wasser-Gemisch muss nun mindestens für 5 bis 10 Minuten kräftig geschüttelt werden. Nach dem die Mischung wirklich gut geschüttelt wurde lässt man sie erneut ein paar Minuten stehen damit sich die einzelnen Schichten trennen können.
Nach dem sich die Schichten getrennt haben, solltest Du eine leichte, klare Schicht aus Ether oben erkennen können, diese schwimmt auf einer Schicht die zum größten Teil aus Wasser besteht. Jetzt musst Du mit Hilfe einer Pipette vorsichtig die obere Ether-Schicht absaugen und in die kleine Glasflasche mit der Markierung füllen. Für das Absaugen kann man die Flasche mit dem Ether-Gemisch auch leicht zur Seite neigen um die verschiedenen Schichten besser sehen zu können. Du saugst soviel ab bis Du ca. 50ml hast, also die Markierung an der kleinen Glasflasche erreicht hast. Sollte die Ether-Schicht aus der Flasche keine 50ml ergeben oder solltest Du mehr brauchen so kannst Du den Vorgang ja einfach so oft wiederholen bis Du Deine gewünschte Menge gesammelt hast.
Jetzt wo du deine 50ml Äther hast, verschließe die Flasche fest und bewahre sie am besten im Gefrierschrank auf, dort ist die Verdunstung am geringsten. Die andere Flasche kannst du ausspülen und abtrocknen, die brauchst Du später noch.
Falls Ihr noch mehr Interesse an unterschiedlichen Synthesen habt dann solltet Ihr auf keinen Fall den Bericht über Phenyl-2-Propanon (P2P) diese Woche verpassen. Dort werden Euch alleine 20 unterschiedliche Synthesen aus einem wirklich breiten Spektrum an Verfahren zur Herstellung des beliebtesten Amphetamin-Grundstoff der Welt vorgestellt. Für viele Verfahren werden zum Großteil nicht überwachten Chemikalien verwendet. Phenyl-2-Propanon ist noch vor der Reduktion von Ephedrin der populärste und beliebteste Grundstoff für die Herstellung von Amphetamin, Methamphetamin, MDA, MDMA, und vieler anderer.
Das war's von uns zum Thema Methamphetamin fürs heute, aber wir freuen uns darauf euch wöchentlich weitere authentische Underground-Reporte mit den krassesten Themen vorzustellen. Wenn Ihr mehr zum Thema erfahren möchtet, sei euch wie immer das Literaturverzeichnis, die Buchtips und natürlich unser Archiv sowie unser KeezKitchen Community wärmstens empfohlen.
Bis zum naechsten mal, euer KeezKitchen Team
Literaturverzeichnis
[0] Psychedelische Chemie
, Daniel Trachsel & Nicolas Richard, ISBN 3-907080-53-X
[1] A. und A. Shulgin, „PIHKAL
- A Chemical Love Story", Transform Press, Berkeley,CA, 1995. ISBN 0-9630096-0-5.
[60] A. und A. Shulgin, „TIHKAL
- The Contiunation", Transform Press, Berkeley CA,1997.

Die Säure sollte ca. 20 – 30 Minuten vor der Ephedrinzugabe hergestellt werden. Die Reaktion braucht ca. 20 Minuten um vollkommen abgeschlossen werden. Zu Beginn setzt Du in einem 5 Liter Kochtopf mit Deckel#5 Vorbereiten des Diethylethers
Material:
-2 kleine 100ml Glasflaschen
-Startflüssigkeit, Startpilot
-eine Pipette
Achtung! Diethylether ist sehr leicht entzündlich und ist schwerer als Luft, verwenden Sie niemals Diethylether in der nähe von Flammen oder laufenden Motoren, EXPLOSIONSGEFAHR!
Diethylether ist aber auch ein Betäubungsmittel und kann starke Atemwegserkrankungen hervorrufen ,es steht auch im Verdacht stark Krebserregend zu sein, atmen sie nicht zu viel davon ein , es kann zur vorübergehenden Bewusstlosigkeit führen und Zusammenbrüche verursachen.
Herstellung:
Zuerst misst Du 50ml Wasser ab und gibst sie in eine der kleinen 100ml Glasflaschen
Jetzt nimmst Du Dir eine der kleinen Glasflaschen ohne Markierung und eine Flasche Startpilot. Zuerst sollte ja mal klar sein das man sowas nur draußen, fern von allen Zündquellen oder unter einer Absaugvorrichtung durchführen sollte um die Gefahr für Leib und Leben auf ein Minimum zu reduzieren. Hat man einen guten Platz gefunden dann hält man die Flasche Startflüssigkeit kopfüber mit dem Sprühkopf in die kleine Glasflasche und sprüht immer wieder bis die Flasche ca. halb voll ist. Wichtig ist bei jeder Pause oder am Ende eines Sprüh-Vorgangs die Flasche so schnell wie möglich wieder zu verschließen damit nicht zuviel verloren geht, denn Ether verdampft sehr leicht.
Ist die Flasche halb voll, dann lass sie für einige Minuten verschlossen stehen damit sich der feine Sprühnebel setzen kann. Im Anschluss füllst Du die Flasche mit der Ether-Gemisch mit destillierten Wasser bis kurz unter den Flaschenrand auf und verschliesst die Flasche wieder. Dieses Ether-Wasser-Gemisch muss nun mindestens für 5 bis 10 Minuten kräftig geschüttelt werden. Nach dem die Mischung wirklich gut geschüttelt wurde lässt man sie erneut ein paar Minuten stehen damit sich die einzelnen Schichten trennen können.
Nach dem sich die Schichten getrennt haben, solltest Du eine leichte, klare Schicht aus Ether oben erkennen können, diese schwimmt auf einer Schicht die zum größten Teil aus Wasser besteht. Jetzt musst Du mit Hilfe einer Pipette vorsichtig die obere Ether-Schicht absaugen und in die kleine Glasflasche mit der Markierung füllen. Für das Absaugen kann man die Flasche mit dem Ether-Gemisch auch leicht zur Seite neigen um die verschiedenen Schichten besser sehen zu können. Du saugst soviel ab bis Du ca. 50ml hast, also die Markierung an der kleinen Glasflasche erreicht hast. Sollte die Ether-Schicht aus der Flasche keine 50ml ergeben oder solltest Du mehr brauchen so kannst Du den Vorgang ja einfach so oft wiederholen bis Du Deine gewünschte Menge gesammelt hast.
Jetzt wo du deine 50ml Äther hast, verschließe die Flasche fest und bewahre sie am besten im Gefrierschrank auf, dort ist die Verdunstung am geringsten. Die andere Flasche kannst du ausspülen und abtrocknen, die brauchst Du später noch.
Falls Ihr noch mehr Interesse an unterschiedlichen Synthesen habt dann solltet Ihr auf keinen Fall den Bericht über Phenyl-2-Propanon (P2P) diese Woche verpassen. Dort werden Euch alleine 20 unterschiedliche Synthesen aus einem wirklich breiten Spektrum an Verfahren zur Herstellung des beliebtesten Amphetamin-Grundstoff der Welt vorgestellt. Für viele Verfahren werden zum Großteil nicht überwachten Chemikalien verwendet. Phenyl-2-Propanon ist noch vor der Reduktion von Ephedrin der populärste und beliebteste Grundstoff für die Herstellung von Amphetamin, Methamphetamin, MDA, MDMA, und vieler anderer.
Das war's von uns zum Thema Methamphetamin fürs heute, aber wir freuen uns darauf euch wöchentlich weitere authentische Underground-Reporte mit den krassesten Themen vorzustellen. Wenn Ihr mehr zum Thema erfahren möchtet, sei euch wie immer das Literaturverzeichnis, die Buchtips und natürlich unser Archiv sowie unser KeezKitchen Community wärmstens empfohlen.
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Literaturverzeichnis
[0] Psychedelische Chemie
[1] A. und A. Shulgin, „PIHKAL
[60] A. und A. Shulgin, „TIHKAL
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